Geschichte des Kalenders

Geschichte des Kalenders

Der Kalender ist ein Bestandteil des täglichen Lebens. Niemand kann ihn sich mehr wegdenken. Mit dem Kalender organisieren Sie wichtige Termine, Sie benutzen ihn zur Planung. In der Werbung überbringt der Kalender wichtige Botschaften, zusammen mit Fotos. Kalender, mit persönlichen Fotos gestaltet, sind ideale Geschenke.

Der Kalender und seine Geschichte

KalenderDer Kalender hat eine sehr lange Geschichte. Bereits in frühen Jagdkulturen war es wichtig, die Zeiten der regelmäßigen Tierwanderungen zu kennen. Die Menschen waren sich über den Wechsel von Tag und Nacht und über die Mondphasen bewusst, ebenfalls beobachteten sie die jahreszeitlich bedingten Klimaschwankungen. Schon in der Altsteinzeit nahmen die Menschen diese Erscheinungen wahr. Sie beobachteten Veränderungen am Nachthimmel und die Eigenbewegungen der Planeten. Von solchen Beobachtungen zeugen Bauten aus der Jungsteinzeit, z.B. Stonehenge. Tag- und Nachtgleiche sowie Sonnenwenden wurden beobachtet. Die Beobachtungen der Klimaschwankungen waren für die Bestellung des Ackers wichtig.

Ein Steinzeitkalender, der auch als neolithischer oder megalithischer Kalender bezeichnet wurde, zeugt von den frühen kalendarischen Vorstellungen der Menschen. Personalisierte Kalender, wie sie heute von Ihnen gestaltet werden können, waren damals noch nicht denkbar. Der Steinzeitkalender ist der Urtyp aller Kalender. Er entstand mit dem Übergang von den Jägerkulturen zum Ackerbau. Die ältesten Kalender stammen aus Ägypten und Mesopotamien. Dabei werden der Mondkalender und der astronomische Kalender unterschieden.

Der siebentägige Wochenzyklus wurde spätestens von den Babyloniern entwickelt. In Kalendern, die den babylonischen Kalendern vorausgingen, galten bereits ähnliche Zyklen mit Zeiträumen zwischen fünf und zehn Tagen. Verschiedene Kalendersysteme bildeten sich heraus.

Die ersten Kalendersysteme entstanden durch Beobachtungen von

  • Tag und Nacht
  • Jährlich wiederkehrenden Klimaschwankungen
  • Mondphasen
  • Jahreszeiten
  • Tag- und Nachtgleiche.

Innerhalb großer Herrschaftsräume wurden diese Ereignisse allerdings an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten beobachtet. Aus diesem Grunde wurde mit der Berechnung von Kalendern begonnen. Tagesaktuelle Beobachtungen lieferten die Grundlage. Dazu waren astronomische und mathematische Kenntnisse erforderlich. Spätestens im dritten Jahrtausend vor Christus wurde der ägyptische Verwaltungskalender mit 365 Tagen eingeführt – der heutige Kalender war geboren. Die Jahreszeiten und die Schalttage waren allerdings noch nicht berücksichtigt.

Die Bedeutung der Schalttage

Die Schalttage wurden nach festen mathematischen Regeln ermittelt. Im Sonnenkalender wurde in jedem vierten Jahr ein zusätzlicher Tag eingefügt. Im Gregorianischen Kalender war dies der 29. Februar, der sich bis heute erhalten hat. So konnte die durchschnittliche Tageszahl der Länge eines Sonnenjahres angepasst werden.

Bild: panthermedia.net Daum Daniel, Pavel Konovalov

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